85061000
ELEKTRISCHE MASCHINEN, APPARATE, GERÄTE UND ANDERE ELEKTROTECHNISCHE WAREN, TEILE DAVON; TONAUFNAHME- ODER TONWIEDERGABEGERÄTE, BILD- UND TONAUFZEICHNUNGS- ODER -WIEDERGABEGERÄTE FÜR DAS FERNSEHEN, TEILE UND ZUBEHÖR FÜR DIESE GERÄTE›Primärelemente und Primärbatterien
Primärelemente und Primärbatterien, Mangandioxid
Untercodes (4)
85061011Zoll: 0-4,7%
Primärelemente und Primärbatterien, Mangandioxid, alkalisch, zylindrische Zellen
85061018Zoll: 0-4,7%
Primärelemente und Primärbatterien, Mangandioxid, alkalisch, andere
85061091Zoll: 0-4,7%
Primärelemente und Primärbatterien, Mangandioxid, andere, zylindrische Zellen
85061098Zoll: 0-4,7%
Primärelemente und Primärbatterien, Mangandioxid, andere, andere
Umfang der Unterposition 850610
Primärzellen und -batterien mit Mangandioxid-Depolarisator. Umfasst Alkalibatterien (Zink-Mangan-Alkali) und Zink-Kohle-Batterien (Leclanche). Alkalibatterien sind die meistverwendeten Verbraucherbatterien in AA, AAA, C, D und 9V. Zink-Kohle günstiger aber geringere Kapazität. Zellen sind einzelne elektrochemische Einheiten, Batterien sind zusammengestellte Pakete. Einreihung nach AV 1 und 6.
Regulatorische Anforderungen - Batterieverordnung
Einfuhr unterliegt der Batterieverordnung (EU) 2023/1542. Anforderungen: Mindestrecyclinganteil, Gefahrstoffgrenzen (Quecksilber, Cadmium, Blei), durchgestrichenes-Mülltonnen-Symbol, Sammel-/Recyclingpflichten, CO2-Fußabdruck-Erklärung (ab 2027). RoHS 2 gilt. CE-Kennzeichnung erforderlich. CBAM findet keine Anwendung.
Zollsätze und Handel
MFN-Zollsätze im TARIC. Massenimport aus China. Hauptmarken: Duracell, Energizer, Panasonic, Varta. Einwegbatteriemarkt schrumpft langsam zugunsten von Akkus, Alkalibatterien bleiben aber dominant. Mehrwertsteuer wird erhoben.
EU-Batterieverordnung und Batterien unter 8506 10
Primärbatterien unter 8506 10 unterliegen der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542. Ab 18. Februar 2027 müssen tragbare Batterien Mindestanforderungen an Recyclinganteil, Kennzeichnung und Batteriepass erfüllen. Quecksilberoxidbatterien sind in der EU verboten. MFN-Zollsatz: 4,7%. Die Einfuhr erfordert Registrierung im nationalen Batterieproduzentenregister.
Häufig gestellte Fragen
Welche Anforderungen stellt die Batterieverordnung?
Verordnung (EU) 2023/1542 erfordert: Kennzeichnung mit durchgestrichenem Mülltonnen-Symbol und Kapazitätsangabe, Quecksilbergrenze (unter 0,0005%) und Cadmiumgrenze (unter 0,002%), Altbatteriesammelsystem, Recycling-/Verwertungsziele, CO2-Fußabdruck-Erklärung (geplant ab 2027), Batteriepass (für Industrie- und EV-Batterien). Einführer ist verantwortlich.
Erfordern Alkalibatterien AA/AAA CE-Kennzeichnung?
Ja. Alkalibatterien als elektrische Produkte unterliegen LVD (2014/35/EU) und erfordern CE-Kennzeichnung. Hersteller muss EU-Konformitätserklärung ausstellen. Batterien müssen auch Batterieverordnungs-Kennzeichnungs- und Recyclinganforderungen erfüllen. IEC 60086 definiert technische Anforderungen.
Unterliegen Waren des KN 85 06 10 CBAM?
Nein. CBAM: Stahl, Aluminium, Zement, Düngemittel, Strom, Wasserstoff. Batterien aus Kapitel 85 nicht erfasst.
Welche Batterieverordnung-Anforderungen gelten für 8506 10?
Batterien unter 8506 10 unterliegen (EU) 2023/1542: Kennzeichnung, Mindestrecyclinganteil ab 2027, Produzentenregistrierung und Batteriepass. Quecksilberbatterien sind verboten.
Nützliche Tools & Ressourcen
Zollrechner
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