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KUNSTSTOFFE UND WAREN DARAUSWaren for the conveyance oder packing aus goods, aus plastics; stoppers, lids, caps und andere closures, aus plastics

Waren for the conveyance oder packing aus goods, aus plastics; stoppers, lids, caps und andere closures, aus plastics, stoppers, lids, caps und andere closures

Beschreibung von Kunststoffverschlüssen

Der KN-Code 3923 50 umfasst Stopfen, Deckel, Kappen, Kapseln und andere Verschlüsse aus Kunststoff zum Verschließen von Flaschen, Gläsern, Behältern und Verpackungen. Häufigste Materialien sind PP, HDPE und LDPE. Die SUP-Richtlinie führte ab Juli 2024 befestigte Verschlüsse (Tethered Caps) für Getränkeflaschen ein, was ein Redesign der Kappen erforderte.

Vorschriften und Einfuhranforderungen

Die Einfuhr von Kunststoffverschlüssen unterliegt der REACH-Verordnung und für Lebensmittelkontakt der Verordnung (EU) Nr. 10/2011. Getränkeflaschendeckel müssen seit 2024 das Tethered-Caps-Erfordernis erfüllen. Dichtungen müssen Migrationsanforderungen einhalten. Die Verpackungsrichtlinie und EPR gelten. Importeure sollten Gewindestandards und Abmessungen für den europäischen Markt prüfen.

Handel und Einreihung

Kunststoffverschlüsse unter KN-Code 3923 50 stellen ein bedeutendes Verpackungssegment dar. Importe stammen aus China, der Türkei und Indien. Kunststoffverschlüsse werden unter 3923 50 eingereiht, Metallverschlüsse unter Kapitel 83. Mit Flaschen gelieferte Verschlüsse werden zusammen unter 3923 30 eingereiht.

Eigenschaften von Verschlüsse und Kappen aus Kunststoff und Handelsanwendungen

Kunststoffprodukte unter KN-Code 3923 50 können Vorschriften für Lebensmittelkontaktmaterialien (Verordnung (EG) 1935/2004 und (EU) 10/2011) und der SUP-Richtlinie (EU) 2019/904 zur Einwegkunststoffbeschränkung unterliegen. Die Einfuhr erfordert Konformitätserklärungen für Lebensmittelkontakt, technische Datenblätter und REACH-Registrierung.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet die Tethered-Caps-Anforderung?
Die SUP-Richtlinie schreibt vor, dass Getränkeflaschendeckel (bis 3 Liter) nach dem Öffnen an der Flasche befestigt bleiben (Tethered Caps). Ziel ist die Vermeidung von Verschlussabfall. Die Anforderung gilt seit Juli 2024 für PET-, HDPE- und andere Kunststoffflaschen. Hersteller haben Lösungen wie Kunststoffscharniere (Flip-Cap) und Verbindungsbänder umgesetzt.
Welche Materialien werden für Getränkekappen verwendet?
Getränkekappen werden hauptsächlich aus PP und HDPE hergestellt. PP dominiert bei kohlensäurehaltigen Getränke-PET-Flaschen dank guter Spannungs- und Chemikalienbeständigkeit. HDPE wird für Milch- und Saftflaschen eingesetzt. Dichtungen können aus PE, EVA oder PE-beschichteter Alufolie bestehen. Tethered Caps erfordern flexible Scharniere, meist aus PP.
Werden separat importierte Verschlüsse anders eingereiht?
Separat importierte Kunststoffverschlüsse (ohne Flaschen) werden unter KN-Code 3923 50 als eigenständige Ware eingereiht. Zusammen mit Flaschen importierte Verschlüsse werden unter 3923 30 eingereiht. Bei Verschlüssen mit Metallelementen hängt die Einreihung vom dominierenden Material ab. Vollständig metallische Verschlüsse fallen unter Kapitel 83.
Unterliegen Produkte KN 3923 50 der EU-Einwegkunststoffrichtlinie?
Einige Produkte KN 3923 50 können der SUP-Richtlinie (EU) 2019/904 unterliegen, die Einwegkunststoffe beschränkt. Importeure müssen prüfen, ob ihre Produkte von den Beschränkungen betroffen sind.